Überblick

Der Ansatz

Die Initiative Branchenquoten durchleuchtet den Markt von drei Seiten, um möglichst exakte und wirklichkeitsnahe Daten zu erhalten. Bezugsquellen zur Ermittlung der Quoten sind nicht nur Behörden und Verbände, sondern auch Herstelle, Zwischen- und Letztvertreiber. Diese mehrdimensionale Betrachtung sichert die Validität und Qualität der ermittelten Quoten.
Die Befragung der Hersteller („Sicht von Unten“) setzt unmittelbar am Markt an, sichert den direkten Kontakt zum Erstinverkehrbringer und erlaubt die Ermittlung aktueller Daten über Mengenströme und Anfallstellen.
Die „klassische“ Betrachtungsweise wird aus der „Sicht von Oben“ abgedeckt. Relevante Daten von Behörden und Verbänden werden aufgenommen und fließen in die Berechnung der Quoten ein. Interviews mit Experten sorgen für einen Überblick über den Gesamtmarkt.
Nicht zuletzt wird der Handel an sich befragt. Der Anteil des Großhandels, besonders in Bezug auf Anfallstellen, wird aufgenommen und vervollständigt die Berechnungen.

Die Anfallstellen

Um die Mengenströme zu ermitteln, ist es notwendig, die gelieferten Volumina eines Herstellers an den Lebensmitteleinzelhandel, Cash & Carry, Großhandel und durch Direktbelieferung zu erfassen, um eine möglichst genaue Verteilung der Distributionskanäle zu erhalten.
Im Fokus der Erhebung stehen die für Branchenlösungen interessanten Anfallstellen, wie beispielsweise Gaststätten, Großküchen, Gesundheitseinrichtungen, Kasernen oder auch Kultur- und Freizeiteinrichtungen.
Allerdings gelangt eine nicht unwesentliche Menge der Verkaufsverpackungen über Großhändler und Cash & Carry zu diesen Anfallstellen, so dass dieser Anteil ebenfalls mit in die Ermittlung einbezogen wird.