Mission

Nach den Vorgaben der Verpackungsverordnung sind alle Verkaufsverpackungen, die für private Endverbraucher oder gleichgestellte Anfallstellen bestimmt sind, vom Erstabfüller bei einem der zugelassenen “dualen” Systeme zu beteiligen, oder  können – unter bestimmten Voraussetzungen – bei so genannten Branchenlösungen beteiligt werden.

Um jene Teilmengen zu bestimmen, die in Branchenlösungen eingebracht werden dürfen, stehen den betroffenen Unternehmen zwei Wege offen: Einerseits können die Unternehmen eigene Gutachten fertigen lassen, um individuell die branchenfähigen Anteile der ausgelieferten Verkaufsverpackungen zu bestimmen. Diese Alternative ist in der Regel sehr zeit- und kostenintensiv. Andererseits können die Unternehmen Bezug nehmen auf Studien, di zur Ermittlung der branchenfähigen Anteile eine Durchschnittsquote für die einzelnen Marktsegmente wissenschaftlich erheben. Es werden also nicht die Daten des einzelnen Unternehmens, sondern der empirisch ermittelte Marktdurchschnitt zu Grunde gelegt.

Die Studie der Initiative Branchenlösung hat das Ziel, genauere Daten über Mengen und Ströme branchenfähiger Verkaufsverpackungen zu gewinnen. Die Erhebung erfolgt einerseits mittels einer Betrachtung des Gesamtmarktes ‚von oben’ als auch im Rahmen direkter Herstellerbefragungen, bei denen die Vertriebs- und Verpackungsstruktur der befragten Unternehmen erhoben wird. Damit ist die Studie näher am Markt als vergleichbare Untersuchungen und gewährleistet somit eine wirklichkeitsgetreue Quotenberechnung auf Basis reeller Marktdaten. Unterstützen Sie die Studie und helfen Sie mit, die Ermittlung der Quoten für die Branchenlösungen entscheidend zu verbessern.